Archiv der Kategorie: Gemüseküche

Newsletter der Kräuterfrau

Liebe Kräuterfreundinnen und Kräuterfreunde,

es ist Sommer! Es ist warm, die Sonne scheint! Johanniskraut, Schafgarbe, Mädesüß und Kamille strecken Ihre Blüten der Sonne entgegen damit sich in ihnen heilsame Kräfte entwickeln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zur Ernte dieser Kräuter um daraus Tee, Balsam, Geist und andere heilsame Zubereitungen herzustellen. und viel Wissenswertes über Heilkräuter zu erfahren

 

Wildkräuter-Workshop

Wildkräuter-Apotheke Teil 1

Wann?

  1. Juni 2019, von 10:00 – 14:30 Uhr

Was?

Sicher bestimmen, sammeln und verarbeiten

von Wildkräutern

Treffpunkt?

Kräuterladen, 35117 Niederasphe, Bergstr. 17

Teilnahmebebühr?

30,00 € pro Person inkl. Skript

Anmeldung und Info

Anmeldung bis Donnerstag erforderlich

Telefonnummer siehe Webseite (Anrufbeantworter, ich rufe zurück)

www.amoenauer-kraeuterfrau.de

Bitte mitbringen:

ein kleines Messer für die Kräuterernte, einen Sammelkorb, evtl. ihr großes Lieblingsmesser für die Verarbeitung und etwas gegen den kleinen Hunger/Durst zwischendurch. Bequeme Schuhe, Sonnenschutz, Lesebrille, etwas zum Schreiben, Fotoapparat.

Zusätzlich benötigen wir 3 kleine Twist-off-Gläser um Eure Schätze heim zu tragen.

Ich freue mich auf Euch

Herzliche Kräutergrüße

Hildegard Herr

 

PS: Der Kräuterladen hat geöffnet, jeden Mittwoch von 16:00 – 18:00 Uhr und nach Veranstaltungen

„Wohlbefinden, Pflege und Genuss mit heimischen Wildkräutern“

 

Zucchini auf später verschieben

Wenn  einem irgendwann die Kreativität beim Kochen mit  Zucchini ausgeht und man sogar schon Spaghetti aus ihnen gehobelt hat (als Alibi für den Verzehr von Unmengen Parmesan) – dann ist es Zeit sie für eine Weile einzusperren um sich später daran zu erfreuen. Hier das ultimative Rezept von Britta (nicht Saison Gärtnerin):

PS: Titelbild entspricht nicht dem Rezept sondern zeigt Mellies Zucchini!

Rote Beete – Blattgemüse

Trotz leichtem Überschuss an Gemüse möchte ich euch ein Rezept nicht vorenthalten, bei dem verwendet wird was normalerweise auf dem Kompost landet. Aus den Blättern der Rote Beete kann man ein sehr delikates Blattgemüse kochen!

Inge hat es so gekocht:

Blätter waschen, Stiele entfernen und grob hacken. Speckwürfel anbraten, Zwiebeln dazu und andünsten. Dann Blätter rein und etwas mit anbraten. Dann süsse Sahne dazu und gar ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen, fertig! Schmeckt mir besser als Mangold!! Lecker!

 

Rahmfisolen…

Also in Österreich heißen die Bohnen, die da bei uns am Acker wachsen, Fisolen. Und ein typisches Essen, das dort oft daraus gemacht wird, sind Rahmfisolen. Und weil inzwischen die ersten Fisolen zu ernten sind, dachte ich mir, schreibe ich doch einfach mal, was man unter anderem daraus machen kann. Eben Rahmfisolen!

Fisolen (bei mir 400g) putzen und in ca. 2cm lange Stücke schneiden. Dann in einem Topf mit Wasser bedecken, 15-20 Minuten auf kleiner Stufe zugedeckt kochen bis die Fisolen die gewünschte Konsistenz haben.

Mit Suppengewürz(*), Pfeffer und Knoblauchgranulat abschmecken. Etwas abkühlen lassen.

Jetzt Sauerrahm in eine kleine Schüssel geben und etwas vom abgekühlten Bohnenwasser dazugeben, gut verrühren. Dann 3-4 EL Mehl dazugeben und wieder gut verrühren.

Den Topf mit den Fisolen im restlichen Bohnenwasser wieder erwärmen und den Inhalt der Schüssel (die Mischung aus Sauerrahm, Bohnenwasser und das Mehl) gut einrühren bis die Sauce eine sämige Konsistenz hat.

Dann noch mal abschmecken und evtl. nachwürzen. Fertig.

Dazu passt an sich perfekt: Kartoffelschmarrn (**).

(*) Kann man übrigens auch gut selber machen. Einfach Gemüse nehmen, dass grad so am Acker zu ernten ist (also später vor allem, wenn es Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Petersilie etc. gibt). Dann das Gemüse schön fein häckseln und pro 100g Gemüse 10g Salz (bin mir grad nicht mehr sicher welches Verhältnis ich genau verwende) zugeben.

(**) Kann ich aber mangels Kartoffeln gerade nicht selber machen, also gibt’s einfach Kartoffelbrei aus dem Vorrat dazu…

…und täglich grüßt der Mangold

auch bei uns!

Rezept:

Irgendwas leckeres vorgekochtes in blanchierte Mangoldblätter einwickeln, in der Pfanne mit Öl anbraten und anschließend in einer Soße nach Wahl schmoren.

Fertig! (-;

Bei uns bestand die Füllung  aus Hack, Bulgur, Tomaten(mark) und Käse. Die Soße aus Tomaten und viel frischen Kräutern.

Mangold, der zweite…

Mangold-Kartoffel-Eintopf

tja, der Ferienzeit, diesem Blogplätzchen, und dem Appetit auf unser frisches Parzellen-Gemüse ist es geschuldet, dass hier schon wieder ein Mangoldrezept hinterherstolpert: der Mangold-Kartoffel-Eintopf.

Im Gemüsekorb im Schrank liegen noch einige mehligkochende Kartoffeln im Vorrat (wenn die zu stark keimen, wird’s wg. dem steigenden Solaningehalt ungesund!, siehe auch https://www.edeka.de/rezepte-ernaehrung/expertenwissen/1000-fragen-1000-antworten/darf-man-keimende-kartoffeln-noch-essen.jsp, abgerufen am 4.7.18), super für einen rustikalen, sättigenden Eintopf und in meinen Gedanken schwebt die Zielvorstellung, ihn einmal zu würzen wie einen Klotz von diesem bekannten Tiefkühlrahmspinat, auf den ich als Kind begleitet mit Kartoffelbrei und Spiegelei, konditioniert wurde.

Wie gesagt: Die Kartoffeln kommen mit rein, das Ei aus der Vergangenheit wäre in der Gegenwart optional mit saurer Sahne in der Suppenlegierung verwendbar, die bei diesem Eintopf mit deftigerem Charakter aber nicht nötig ist.

Das Tolle an diesem Mangold-Kartoffel-Eintopf ist seine absolute Einfachheit in Zutaten und Zubereitung, irgendwie so stelle ich mir eine pure Landküche mit Feldzutaten und einer Hommage an Kindheitsgefühle (s.o.) vor.

Du brauchst:

– einen Strunk Mangold (Pflanze wie immer bodennah scharf abschneiden)

– 5 – 10 mehliggkochende Kartoffeln (mehlige sind eh meine Lieblingssorten, und in der Suppe genauso wie im Kartoffelpüree unverzichtbar)

– eine große Zwiebel

– ggf. 3-4 Knoblauchzehen (ist wohl meine Standardmenge)

– Öl zum Anbraten

– ggf. Milch und etwas Sahne (wichtig wg. Rahmspinatcharakter)

– Gewürze: Salz, Pfeffer (Hier nehme ich den schwarzen Telly-Cherry-Pfeffer, der eher klassisch scharf rüberkommt, ein paar grob zermörserte Körner mitkochen, abschließend mit der Mühle grobgemahlen über das fertige Gericht verstreuen), Muskatnussblüte, wenig Dill (wächst gerade zart auf dem Kräuterbeet, unserer Kräuerfrau/fee sei Dank!), Gemüsebrühe (entweder aus Gemüseresten, einfach Reste durchkochen, oder eben Instant/ich verwende hier die hefefreie Version), eine (mittelscharfe) Chilchote (wenn die nicht reicht, würze ich mit den getrockneten aus der Gewürzmühle nach), ggf. eine Salatkräuter-Mischung…

und als Küchengerät einen Pürierstab.

Mengenverhältnisse:

Der Mangold dominiert eindeutig in diesem Gericht, die Kartoffeln begleiten ihn, um zu einer sämigen Eintopfgrundlage zu kommen.

Zubereitung:

– Die ersten 3 Schritte erfolgen wie beim Mangoldgemüse,

nur dass ich die kleingeschnittenen Kartoffeln (ich schneide sie erst längs, dann quer in Scheiben, also damit in „Würfel“) schon beim leichten Anbraten mit dazugebe.

– Jetzt kippe ich die Flüssigkeit dazu:  Milch (bei mir aus dem Vorrat: H-Milch, ca. ein halber Liter, den anderen halben Liter gibt’s als Schokopudding mit eingemachten Birnen als Nachtisch), ca. ein halber Liter Gemüsebrühe, etwas Wasser (kippe ich sukzessive nach, so dass ich ungefähr auf Eintopf-Konsistenz komme/bleibe, macht das nach eurem Geschmack, später beim „Pürieren“ wird es noch etwas fester und lässt sich auch noch verdünnen) und lasse es unter gelegendlichem Rühren köcheln.

– ca. bis zu einer halben Stunde leicht kochen, auch jetzt können noch die kleingeschnittenen Knoblauchzehen rein, wenn ihr diese verwenden wollt

– wenn die Kartoffeln und die Stiele weichgekocht sind, den Pürierstab vorsichtig als „Zerkleinerer“ einsetzen (Kartoffeln dürfen nicht püriert werden, da sie sonst „seifig“ werden), d.h. senkrecht von oben kurz in Funktion zum Topfboden führen, ausschalten, so oft wiederholen, bis der Eintopf eine cremige Konstistenz hat, aber dran denken, nicht fortlaufend pürieren und Stücke von Kartoffeln und Mangold übrig lassen (Hier käme mir jetzt ein kleiner Videoschnipsel zur Veranschaulichung der Technik entgegen…, muss mich mal schlau machen…)

– Würzen und nachwürzen mit Salz, Pfeffer, etwas Muskatnussblüte, ggf. auch mit etwas Gemüsebrühe, und auch eine Salatkräutermischung ist gar nicht schlecht („Klotzerinnerung“), etwas Dillkraut.

-ggf. noch einen kleinen Schuss Sahne unterrühren (nicht kochen) („Rahmklotzerinnerung“).

Verwendung:

Der Eintopf reicht für zwei große Viel-Esser, die sich pro Portion erst mit 2 gut gefüllten Tellern zufrieden geben, locker für zwei Tage. Man/frau wird pappsatt davon.

Im Mangoldrausch

Im Mangoldrausch

Jetzt prangt er üppig auf unseren Parzellen: mein Lieblingsgemüse, der Mangold.

Farbenprächtig sind seine Stiele, von currygelb bis zu violettrot. Kocht man sie in Sahnesoße (nicht so kalorienreich ist auch eine mit Stärke angedickte Soße auf Milchbasis möglich – oder für die Veganer_innen unter uns in einer der auf Pflanzen basierenden „Sahnen“ wie z.B. Hafersahne), so tritt der in ihr enthaltene Farbstoff pastellig aus: ein Farbgenuss, der ihren nach Spargel duftenden Geschmack unterstreicht.

Auffallend farbig sind auch die kräftigen Blattrippen des gekräuselten großen Blattes, die wunderschön im Gegenlicht des Morgens oder Abends im Komplementärkontrast erstrahlen. Hier ergibt das Kochergebnis eine spinatige Note, der den herberen Stielgschmack als Horizont untermalt. Vorsicht beim Essen: Suchteffekt.

Verwendbar ist der Mangold wie Spinat, es lassen sich herrliche Suppen, Füllungen von Teigtaschen, Lasagnen und Gemüsepfannen zu Nudeln, Reis oder Kartoffeln bereiten.

Der Einfachheit halber (der Mangold soll ja zeitsparend verkocht und verköstigt werden) einmal kurz zum Mangoldgemüse,

das mit weniger Flüssigkeit in die Teigtaschen gegeben , als Zwischenfüllung für Lasagne dienen kann (auf die Lasagne streiche ich dann noch einen Becher saure Sahne, bevor der geriebene Käse drauf kommt) oder eben mit und ohne Stärkebeilage pur den Weg in unseren Magen findet.

Du brauchst:

– eine ölige Bratgrundlage (Ghee unterstreicht den Geschmack buttrig, du kannst aber auch erhitzbares Olivenöl etc. verwenden)

– Zwiebeln

– ggf. Knoblauchzehen

– ggf. würzige Pilze, selbst gesammelt (Pilze lassen sich auch gut auf Vorrat einfrieren) oder gekauft (hier sind Shiitake köstlich und von den Inhaltsstoffen supergesund: http://www.heilenmitpilzen.de/shiitake.html, abgerufen am 2.7.18, weshalb ich immer einen kleinen Vorrat von ihnen im Kühlschrank habe.)

– ggf. eine Chilischote (ich nehme die milderen)

– ggf. Pinienkerne (zuvor leicht ohne Fett auf dem Pfannenboden anrösten)

Gewürze: Kräutersalz (mit Dill-Petersiliennote), Muskatnussblüte (ist sanfter als die geriebene Muskatnuss, die ich schnell etwas bitter finde), harmonisch zum Mangold sind auch Gewürzmischungen wie Ras el hanout, hier mein persönlicher Favourit, wenn es mal etwas exotischer schmecken soll – vorsichtig dosieren, damit der Geschmack wg. der Muskatnussbasis (s.o.) nicht dominiert und ggf. Trockenfrüchte dazu), weißer Pfeffer (schöne milde Abrundung)

Mengenverhältnisse (ca!!, einfach vom eigenen Geschmack und Appetit leiten lassen):

– ein Strunk Mangold (einfach eine Pflanze bodennah mit einem scharfen Messer abschneiden, der Mangold treibt wieder neue Blätter nach)

– eine große oder 2 kleinere Zwiebeln

– 3-4 Knoblauchzehen (ohne Knoblauch geht bei mir selten ein Gericht und hier greife ich tendenziell wie beim Spinat mehr zu)

– Gewürze, s.o.

Zubereitung:

– Zwiebel bei sanfter Hitze glasig anbraten

– klein geschnittene Stiele und Blätter (ich gebe alles zusammen rein, eine oft empfohlene Vorgarung der Stiele ist nicht notwendig, da sie ja später noch gekocht werden) und umrühren, bei ebensolcher Temperatur rührend andünsten, bis die Blätter zusammengefallen sind

– klein geschnittene Chilischote und klein zerschnittenen (nicht gepressten: der Knoblauch kommt bitter aus der Presse, Küchengerät bei Vorhandensein kann getrost entsorgt oder einer fachfremden Verwendung zugeführt werden)

kurz untermischen (auch bei zu langem Braten wird Knoblauch bitter)

– Sahne, bzw. angedickte Milchsoße (separat zubereiten: dazu ca. 2 Esslöffel Maisstärke kalt in Wasser anrühren, mit dem Schneebesen in ca. 300 ml heiße Milch einrühren, kurz aufkochen (nun: Mengenangaben unter Vorbehalt, da ich das intuitiv und nach Gefühl für die gewünschte Sämigkeit mache: also selbst versuchen und anpassen)

– alles unter Umrühren sanft köcheln und dabei die Gewürze hinzugeben (schrittweise dosieren, bis eure präferierte Note erreicht ist, vielleicht fällt euch ja noch ein Extra ein: z.B. eine Zimtnote kombiniert mit Cucuma, Mangold harmoniert auch toll mit Rosinen, klein geschnittenen Datteln oder Feigen, ich muss jetzt aufhören, sonst führt mein Mangoldschwelgen hier zur Unleserlichkeit)

Verwendung:

Es gibt nichts, was es nicht gibt, s.o. Klasse ist sicher auch ein Quichebelag mit Lachs, Stopp!!

und

guten Appetit!!…

Pesto aus Radieschenblättern

Radieschenpesto

Schon länger begleitete mich die Vorstellung, einmal ein Pesto aus Radieschen zu kreieren. Allein mir fehlte es an den frischen Blättern, die nun auf unseren Gemüseparzellen zuhauf vorhanden sind.

Durch die in den Radieschenblättern enthaltenen Senföle schmecken die Blätter würzig-scharf und nussig. Wenn man sie mit dem Pürierstab fein hackt, haben sie ein intensives frisches Birkenblattgrün. Dies tritt auch bei älteren Blättern auf, die man für das Pesto ebenso wie junge verwenden kann. /Fraßspuren an den Blättern ignoriere ich, da hat es schon den kleinen Vorkoster_innen gut geschmeckt.

Wegen dem Aroma der Blätter werde ich sie demnächst auch mal in Suppen oder Soßen verwenden.

Nun zum Pesto:

Du brauchst z.B.:

mildes Olivenöl

getrocknete Tomaten (Ich lege getrocknete Tomaten vorher ein paar Stunden in Olivenöl ein)

Sonnenblumenkerne (Es gehen natürlich auch Nüsse, aber ich finde Pflanzen toll, die auch an unserer Parzelle wachsen werden)

Hartkäse (z.B. einen langereiften Rohmilch-Bergkäse, verwendet habe ich hier jedoch einen 24Monate gereiften Parmigiano, wichtig ist, dass der Käse ausgeprägt-würzig schmeckt)

– ggf. Knoblauchzehen

-frisch gepflückte Radieschenblätter

-ggf. zur Verfeinerung andere Blätter vom Feld, z.B. von der Melde (haben wir beständig als Beikraut), ich habe ein großes Kohlrabiblatt verwendet

Mengenverhältnisse (ca.!!, einfach je nach Gusto ausprobieren):

1 Handvoll getrocknete Tomaten

1 halber Becher voll Olivenöl, ggf. etwas mehr, wenn euch die Konsistenz zum Ende hin zu fest erscheint oder das Pürieren auf Dauer zu schwergängig ist

5 Handvoll Radieschenblätter (ohne Stiele)

ggf. als Geschmackszutat ein paar Blätter einer anderen Pflanze, hier habe ich ein großes Kohlrabiblatt verwendet, was ebenfalls Senföle enthält und die Schärfe unterstützt

1 kleine Handvoll Sonnenblumenkerne

2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

-Tomaten ein paar Stunden im Olivenöl einlegen, klappt auch gut über Nacht.

– Dieselbigen in einem schmalen hohen Gefäß mit dem Pürierstab zerkleinern. Ich lasse sie etwas stückig, da ich sie nur ca. 3 Stunden einweiche, damit sie im Pesto sicht- und fühlbar bleiben. Das Rot macht sich auch gut zum Grün.

– 1 halber Becher geriebenen Hartkäse mit 2 Knoblauchzehen (verstärkt die Schärfe, diese können auch weggelassen werden) und den kleingeschnittenen Blätter pürieren, bis eine cremige Konstistenz entsteht. Fester als das gewohnte Pesto, eben wie eine Streichcreme, was ggf. an den Sonnenblumenkernen liegen mag.

Verwendung:

Uns schmeckt das Pesto am besten auf dunklem Roggenbrot. Prima schmeckt es sicher auch auf Backofenkartoffeln oder zu im Feuer gegarten Kartoffeln.

Guten Appetit!!